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Konkurrenz belebt nicht immer das Geschäft

Patentfonds – Konkurrenz belebt nicht immer das Geschäft

In Erfindungen investieren. Das klingt im Zeitalter der Start-up-Unternehmen nach einer guten Idee. Patentfonds werben mit dem „Know-How“ von Experten, die mit Hilfe eines hochkomplexen (und hochpreisigen) Systems die erfolgversprechendsten Patente aus einem Pool herausfiltern und zu Geld machen sollen.

In den Verkaufsprospekten werden Beispiele erfolgreicher Patentverwertungen aufgeführt, die Millionenerträge eingebracht haben, insbesondere im US-amerikanischen Raum.

Aber warum in die Ferne schweifen. Die Fonds konzentrierten sich konzeptgemäß auf Patente im deutschsprachigen Raum. Eine wichtige Information wurde jedoch unterschlagen. Die starke Konkurrenz: Staatlich geförderte Patentverwertungsagenturen, welche insbesondere für Erfinder an Hochschulen die ersten Ansprechpartner sind.

Der „Rahm“ wurde also abgeschöpft. Was blieb, ist eine „Resterampe“ an Erfindungen, die keinen Abnehmer gefunden haben.

Bereits bekannt war bei Auflage der Fonds außerdem, dass bereits einschlägige Erfahrungswerte über die Verwertungserlöse für Patente vorlagen. Diese betrugen bei den Patentverwertungsagenturen durchschnittlich nur 15.000,00 € pro Patent. Die Fonds-Initiatoren kalkulierten mit einem Vielfachen dieser Summe.

Unser Kompetenz-Team hat in Zusammenarbeit mit unseren Rechtsanwälten auch diese Hintergründe recherchiert. Sie erklären, warum Patentfonds von Vornherein zum Scheitern verurteilt waren.

Wenn Sie mehr wissen möchten, kontaktieren Sie uns einfach.

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